Wer zuhause Sushi selber machen möchte, sollte sich an ein paar grundlegende Tipps und Tricks halten, damit die ersten Versuche gelingen. In ein paar Handgriffen rollst du deine Leckerbissen zusammen und schon bald verwöhnst du deine Freunde und Familie mit leckerem Sushi.

Alles vorbereiten und Sushi machen

Eine erste Voraussetzung, um Sushi selber zu machen, bildet der perfekte Sushi Reis. Wir genießen in den europäischen Breitengraden unseren Reis luftig und locker. Der Sushi Reis ist genau das Gegenteil und eher klebrig. So halten die Rollen perfekt zusammen.

Vor dem Kochen solltest du den Sushi Reis zunächst waschen. Gib unterdessen etwas Reisessig, Salz und Zucker in einen Topf und rühre das Ganze um. Salz und Zucker sollten sich vollständig auflösen. Danach wird die Mischung kaltgestellt. Decke den Reis mit kaltem Wasser ab und lass ihn vor der Verarbeitung durch ein Sieb.

Bei schwacher Hitze köchelt der Reis für 15 Minuten und muss danach nochmals weitere 20 Minuten ruhen. Mithilfe eines speziellen Spatels ziehst du immer wieder eine neue Furche durch den Reis. Auf keinen Fall solltest du rühren und die Reiskörner quetschen. Geht ein Teil der Mischung aus dem Reisessig dazu, nimmt der Sushi Reis seinen charakteristischen Geschmack an.

Zunächst wird der frische Fisch deiner Wahl in kleine Stückchen geschnitten. Diese sollten auf keinen Fall zu groß sein und sich mühelos in Rollen verarbeiten lassen. Verwende dafür am besten ein japanisches Messer, das bringt eine sehr scharfe und dünne Klinge mit. Befeuchte die Hände mit etwas Essigwasser und forme nun den Reis.

So entsteht deine erste Sushirolle

Auf die Sushimatte legst du eines der Noriblätter. Die glatte Seite zeigt nach unten. Bevor du den Reis gleichmäßig auf dem Blatt verteilst, befeuchtest du deine Hände nochmals mit etwas Essigwasser. Arbeite sorgfältig und versuche eine Stärke von 2 cm nicht zu übersteigen. In die Mitte kannst du nun den feingehackten Fisch geben und je nach Wahl etwas Gemüse oder Gewürze.

Mithilfe der Bambusmatte rollst du die Noriblätter vorsichtig um die Füllung. Erst wenn du den Teil der Matte darüberlegst, kannst du das Ganze behutsam zusammenrollen. Oftmals hilft es, das Ende der Blätter zu befeuchten, damit diese gut aufeinander kleben. Die fertige Rolle kannst du mit dem scharfen Messer in gleich große Stücke zerteilen.